Freitag, 22. Mai 2015

Eingriffe ins Streikrecht?

Kommen da neue Ausbeutungsmaßnahmen auf uns zu?


Ich habe gerade im nächsten Newsletter der Linken was gelesen, das mich ziemlich aufschrecken lässt.

Ich möchte das mal verlinken und weiter verbreiten helfen, denn das wäre nach Hartz IV ja wieder was, dass die Lage der Menschen hierzulande noch schlimmer machen könnte. Sollen wir ein Staat von lauten Sklaven für die reichen Bonzen werden? Und was steckt denn hinter so wahnwitzigen Ideen?

Na ja .. est einfach mal selbst, mehr Infos als diese habe ich nämlich auch nicht. Möchte sie nur gern teilen, damit es sich rumspricht.

LG Renate
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"Nur ein kleiner Schritt von der Tarifeinheit zum Streikverbot"

Am Freitag wird der Bundestag gegen die Stimmen der LINKEN das Tarifeinheitsgesetz beschließen. Die Bundesregierung will das vermeintliche "Streikland Deutschland" mit dem Gesetz zur Tarifeinheit nachhaltig "befrieden" und die Tarifautonomie in "geordnete Bahnen" lenken. Warum das Ganze nicht nur Augenwischerei, sondern ein Angriff auf Grundrechte, Beschäftigte und Arbeitsbedingungen ist, erklären im "Interview der Woche" Jutta Krellmann und Klaus Ernst.- Link zum Interview: http://linksfraktion.de/interview-der-woche/nur-kleiner-schritt-tarifeinheit-streikverbot/
Im Zusammenhang mit dem Streik der GDL fordert Verkehrsminister Dobrindt eine "Zwangsschlichtung". Dazu erklärt der Vorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger: "Das ist ein Anschlag auf das Streikrecht, so weit geht noch nicht mal Arbeitsministerin Nahles. Sie hat mit ihrem verfassungswidrigen Tarifeinheitsgesetz einen Brand verursacht, der inzwischen völlig außer Kontrolle geraten ist." - Link zu der Erklärung: http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/zurueck/aktuell/artikel/bundesverkehrsminister-nutzt-bahnstreik-fuer-anschlag-auf-das-streikrecht/



Donnerstag, 21. Mai 2015

Aus dem Newsletter der Linken

Das Wahlergebnis in Bremen lässt doch hoffen


Ich möchte Euch mal verlinken, wie die Linke in Bremen bei der letzten Wahl abgeschnitten hat. Schade, dass viele Menschen nach wie vor gar nicht oder sogar immer weniger wählen statt eine Richtung, die ihre Lage vielleicht verbessern würde.

Ich zitiere jetzt mal aus dem Newsletter der Linken.

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Mit 9,4 Prozent der Stimmen, einem Zuwachs von 3,7 Prozent, wurde DIE LINKE in Bremen für ihre konsequente und soziale Politik gewählt. Die Freude am Wahlabend im Schlachthof war groß. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kristina Vogt, Spitzenkandidatin aus Bremen, sprach Bernd Riexinger von einem Ergebnis, das zeigt: DIE LINKE ist im Westen wieder da und wird auch 2016 in Bawü und Rheinland-Pfalz in die Landtage ziehen. Katja Kipping, Vorsitzende der LINKEN, verwies – bei aller Freude – auf die abermals gesunkene Wahlbeteiligung. Die soziale Spaltung Bremens sei längst auch eine demokratische Spaltung geworden, diese sei nicht hinnehmbar.
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LG Renate 

Mittwoch, 20. Mai 2015

Dienstag, 19. Mai 2015

Sonntag, 17. Mai 2015

Service-Wüste Deutsche Post

Ich vergebe hiermit die Note Mangelhaft


Jürgen und ich haben einen Brief an das Sozialgericht Kiel schreiben müssen, der mit der Post raus muss, denn auf E-mails reagieren deutsche Gerichte nicht und Fax haben Jürgen und ich nicht.

Am Samstag sollte der Brief zur Post.

Die einzige Poststelle, die es in Preetz noch gibt, liegt zu Fuß 40 Minuten von uns weg.

Diese Poststelle hat noch relativ an früher angepasste Öffnungszeiten, obwohl sie in einem Laden mit drin ist, nämlich in der Woche eine Mittagspause, abends um 6 schon zu und samstags um 1 schon zu.

Nun streikte auch noch wieder Jürgens PC und stieg uns beim Drucken des letzten Widerspruchs für das Jobcenter mehrmals aus. Es wurde eilig. Na ja, da sollte ja auch noch ein Briefmarkenautomat sein.

Der einzige Briefmarkenautomat der Poststelle Preetz liegt eben dort vor ihrer Tür, auch 40 Minuten zu laufen von uns weg. Der war aber leider außer Betrieb. Einen anderen Briefmarkenautomaten gibt es in Preetz aber nicht, auch keinen auf dem Marktplatz oder so.

Na ja .. wir haben es dann mangels Service vor Ort mal mit Briefmarken online probiert.

Jürgen hat mindestens eine halbe Stunde oder länger gebraucht, sich dort einen Account einzurichten. Fragen über Fragen und sonstwas .. und vorher war nicht zu sehen, wie man da überhaupt Briefmarken kaufen kann .. die man ausdrucken lassen sollen kann.

Soweit so gut.

Aber einfach wie in jedem x-beliebigen Onlineshop was per Direktüberweisung online im voraus bezahlen und dann gleich kriegen ist bei der Deutschen Post echt Pustekuchen.

Aber nicht doch.

Man muss dann erst ein Geldkonto anlegen, also umständlich mindestens 10 Euro überweisen, die dann da gut geschrieben werden, erst dann kann man sich da dann Briefmarken ausdrucken.

Also zurück das Ganze.

Wir gehen morgen dann nochmal zur Poststelle Preetz .. wieder 40 Minuten zu Fuß hin und auch 40 Minuten zu Fuß wieder zurück.

Ich bin begeistert von diesem "tollen" Service der Post.

LG
Renate

Typische Hinterhältigkeit des Jobcenters

  So wird man beim Jobcenter rein gelegt .. nach vorn freundlich, nach hinter falsch wie die Giftnattern


Das halbe Jahr ist rum, prompt haben sie uns die Kosten der Unterkunft gekürzt, aber das war noch nicht alles, was wir an fieser Post vom Jobcenter bekommen haben.

Es ist viel zu lesen, denn ich habe alle Texte, die zum Teil sehr lang sind, also drei Widersprüche gegen die Kürzung unseres Mietanteils, die Reaktion auf unsere Bitte, uns für 5 Monate die Erstattungszahlungen zu verringern, weil sie ja selbst entgegen unserer Abmachung 5 Monate zu wenig Miete an unseren Vermieter gezahlt hatten, was wir erst nach dessen Mahnung gemerkt haben, und gegen die letzte Erstattungsforderung in einer Summe .. das gehört in Raten, die nicht mehr als 10 % vom Regelsatz betragen dürfen .. raus geschickt haben.

Dann ist da noch ein noch längerer Text unserer Klage ans Sozialgericht Kiel dabei ... wo wir neben der Bitte, alle diese Widersprüche so laufen zu lassen, dass sie aufschiebende Wirkung haben, auch diverse Unterlassungsklagen raus geschickt haben, weil wir auf alles mögliche an Anträgen, die wir zum Teil schon vor dem Termin beim Jobcenter wegen der Mieterhöhung hier, und zum Teil nachher gestellt haben.

Und da wir schonmal dabei waren, haben wir dann noch darauf hingewiesen, dass das Unterjubeln von einem Schreiben, das keinen Verwaltungsakt darstellt und dem man insofern nicht widersprechen und auch nicht dagegen klagen konnten und der Bitte, doch die Kopie davon zu unterschreiben als Zeichen, dass wir das auch bekommen hätten, in unseren Augen Amtsmissbrauch und damit eine strafbare Handlung war.

Tja ... hab tagelang nur diese Sachen getippt statt Geld verdienen zu können.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Texte habe ich im Armuts-Blog verlinkt. Die Links sind diese hier:





LG Renate